Marion-Gräfin-Dönhoff-Journalistenstipendium
Deutsch-Osteuropäisches Journalistenstipendium
Programmbeschreibung
Für das Jahr 2010 schreiben die Internationalen Journalisten Programme (IJP) zum zehnten Mal ihr Stipendienprogramm für Osteuropa aus. Die Austauschländer werden voraussichtlich Polen, Russland, Belarus, die Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan sein.
Insgesamt fünf deutsche Journalisten erhalten die Möglichkeit, in den Monaten Oktober-November bei einem Medium in einem russisch- bzw. polnischsprachigen Medium als Gastredakteur zu arbeiten. Zeitgleich wird das Stipendienprogramm für Journalisten aus den GUS-Ländern und Polen ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Deutschland bewerben können.
Mit Hilfe des Deutsch-Osteuropäischen Stipendiums sollen junge Journalisten einen persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur sowie vom gesellschaftlichen Alltag in GUS-Ländern oder Polen bekommen. Es bietet die einmalige Gelegenheit, in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.
Marion Gräfin Dönhoff (02.12.1909 - 11.03.2002), langjährige Herausgeberin der „Zeit“, hat dem IJP-Programm für Osteuropa ihren Namen gegeben.
Das Stipendium beginnt Anfang Oktober 2010 mit einer viertägigen Einführungstagung. Daran schließt sich in der Regel der achtwöchige Aufenthalt bei dem osteuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den Stipendiaten aus.
Stipendienzahlung
Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.500 Euro. Dieser Betrag soll Reisekosten, Verpflegung und der Unterkunft während des Auslandsaufenthaltes, Visa-Gebühren und Krankenversicherung decken. Eine Vergütung der journalistischen Tätigkeit vor Ort erfolgt nicht. Eine Verschiebung des Gastaufenthaltes ist nicht möglich.
Bewerbung
Bewerben kann sich jeder Journalist zwischen 23 und 35 Jahren, der als freier Mitarbeiter, Volontär oder Redakteur bei deutschen Medien tätig ist.
Bewerbungen müssen bis zum 15. April 2010 eingegangen sein (Datum des Poststempels; bitte kein Einschreiben, keine Päckchen).
Der Bewerbung beizufügen sind:
- ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
- ein Motivationsschreiben
- ein journalistisches Gutachten des Ressortleiters oder Chefredakteurs (das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis dient)
- maximal drei schriftliche Arbeitsproben; Fernseh- und Rundfunkjournalisten werden gebeten, als Arbeitsnachweis keine Kassetten einzusenden, sondern eine Liste herausragender Beiträge
- eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien sowie die Angabe, ob die Bewerbung für alle oder nur für die benannten Länder gelten soll.
Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Mai 2010.
Bewerbungsadresse
IJP e.V.
Postfach 10 11 42
50451 Köln
Alumni
Die IJP fördern den Kontakt der ehemaligen Programm-Teilnehmer untereinander durch regelmäßige Rundschreiben und Veranstaltungen. Wir veranstalten Alumni-Dinner, jährliche Treffen etc.
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Partnermedien
Eine Auswahl von Partnermedien in Osteuropa seit 2001:
Nowaja Gazeta (Moskau), Ztg. Podrobnosti (Ekaterinburg), Ztg. Echo (Baku), TV Kamtschatka, Ztg. 24 Saati (Tiflis), Radio Puls (Ulan Ude), INTER-TV und Novy Kanal (Kiew), Ztg. Korrespondent und Zerkalo nedeli (Kiew), Polskie Radio (Warschau), TVP3 (Szczecin ), Gazeta Wyborcza (Warschau) u.a.
Eine Auswahl bisheriger deutsche Partnermedien:
DIE ZEIT, Der Spiegel, Financial Times Deutschland, Rheinischer Merkur, Tagesspiegel, shz Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, General-Anzeiger Bonn, Hamburger Abendblatt, ZDF, WDR Fernsehen, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandradio u.a.
Förderer
Wie jedes der einzelnen IJP-Programme ist auch das Deutsch-Osteuropäische Stipendienprogramm Jahr für Jahr auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen.
Hauptsponsoren sind die ZEIT-Stiftung, die Stiftung Mercator, das Auswärtige Amt, die Commerzbank und die Deutsche Bank.
Die IJP danken allen Förderern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in das Stipendienprogramm.

