Die Stipendien der IJP
Jedes Jahr erhalten 120 talentierte junge Journalistinnen und Journalisten Stipendien für Arbeitsaufenthalte in Deutschland und - im Austausch - in weltweit mehr als 40 Staaten. Die Stipendiaten arbeiten zwischen sechs und acht Wochen als Gastredakteure in ausländischen Redaktionen ihrer Wahl und gleichzeitig als Korrespondenten für ihre Heimatmedien.
Grundgedanke der IJP-Stipendienprogramme ist der internationale Austausch zwischen Medien und Meinungsmachern. Für jeden deutschen Journalisten, der ein Stipendium im Ausland absolviert, kommt ein ausländischer Kollege nach Deutschland. Wo es möglich ist, realisieren die IJP den direkten Austausch von Redaktionsplätzen.
Die Austauschprogramme der IJP sind eine wertvolle professionelle Zusatzqualifikation für die Stipendiaten. Sie vermitteln Journalisten neue berufliche sowie persönliche Erfahrungen und Kontakte. Gleichzeitig tragen sie zu einer ausgewogenen Darstellung von Deutschland im Ausland und einer besseren Auslandsberichterstattung in Deutschland bei. Viele ehemalige IJP-Stipendiaten arbeiten heute als Auslandskorrespondenten.
Die IJP erwarten von den StipendiatInnen die Mitarbeit in einer ausländischen Redaktion und die Recherche eigener Themen vor Ort. Zu den Programmen gehören außerdem eine Einführungstagung, ein "Mid-Term" Treffen und eine Abschlusstagung. Die Einführungstagung dient dem Kennenlernen der StipendiatInnen untereinander und der intensiven Vorbereitung auf den Arbeitsaufenthalt im Ausland. Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen deshalb zu Hintergrundgesprächen mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur zusammen. Außerdem bieten einige Programme einen ein- bis zweiwöchigen Deutschkurs am Goethe-Institut in Berlin an.
Je nach Programm betragen die Stipendien der IJP zwischen 3000 Euro und 5.000 Euro (US$ 2.500 bis US$ 5.000). Sie sollen die Ausgaben für den Aufenthalt im Ausland zu einem großen Teil decken. Ein gewisser Eigenanteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird vorausgesetzt.
Über die konkreten Stipendienaufenthalte hinaus organisieren die IJP ein Alumni-Netzwerk, um den Kontakt unter ehemaligen Teilnehmern aufrecht zu erhalten und zu fördern. Dazu dienen regelmäßige Alumni-Treffen (Dinner, Gesprächsrunden, Recherchereisen, Konferenzen) und Newsletter. So bleiben die mittlerweile mehr als 1.800 ehemaligen Stipendiaten aus mehr als 40 Staaten untereinander, mit den IJP und mit ihren Gastmedien in Verbindung.
Interessenten richten ihre Bewerbungen bitte direkt an die Leiter der einzelnen Programme. Bewerbungsadressen sowie Bewerbungsbedingungen finden sich auf den jeweiligen Webseiten der Programme. Allgemeine Bewerbungsbedingungen für alle IJP Programme sind unter dem Menüpunkt Bewerbung abrufbar.
