Die Stipendien der IJP

Jedes Jahr erhalten bis zu 120 junge Journalistinnen und Journalisten Stipendien für Arbeitsaufenthalte in Deutschland und - im Austausch - in weltweit mehr als 40 Staaten. Die Stipendiaten arbeiten acht Wochen als Gastredakteure in ausländischen Redaktionen ihrer Wahl und gleichzeitig als Korrespondenten für ihre Heimatmedien.

Grundgedanke der IJP-Programme ist der internationale Austausch zwischen Medien und Meinungsmachern. Für jeden deutschen Journalisten, der ein Stipendium im Ausland absolviert, kommt ein ausländischer Kollege nach Deutschland. Wo es möglich ist, realisieren die IJP den direkten Austausch von Redaktionsplätzen.

Die Stipendienprogramme der IJP sind eine wertvolle professionelle Zusatzqualifikation. Sie vermitteln Journalisten neue berufliche sowie persönliche Erfahrungen und Kontakte. Gleichzeitig tragen sie zu einer ausgewogenen Darstellung von Deutschland im Ausland und einer besseren Auslandsberichterstattung in Deutschland bei. Viele ehemalige IJP-Stipendiaten arbeiten heute als Auslandskorrespondenten.

Die IJP fördern Redakteure, Reporter und freie Autoren aller Medien (Print, TV, Radio, Online) im Alter von 23 bis 40 Jahren.

Von den StipendiatInnen erwarten die IJP die Mitarbeit in einer ausländischen Redaktion und die Recherche eigener Themen vor Ort. Zu den Programmen gehören außerdem eine Einführungstagung, ein "Mid-Term" Treffen und eine Abschlusstagung.

Einige Programme bieten zu Beginn des Programms einen ein- bis zweiwöchigen Deutschkurs am Goethe-Institut in Berlin an.

Je nach Programm betragen die Stipendien der IJP zwischen 2500 Euro und 5.000 Euro (US$ 2.500 bis US$ 5.000). Damit sollen die Ausgaben für den Aufenthalt im Ausland zu einem großen Teil gedeckt werden. Ein gewisser Eigenanteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird vorausgesetzt.

Interessenten richten ihre Bewerbungen bitte direkt an die Leiter der einzelnen Programme. Bewerbungsadressen sowie Bewerbungsbedingungen finden sich unter den jeweiligen Seiten der Programme.