Deutsch-Nordeuropäisches Journalistenstipendium

Programmbeschreibung

Für das Jahr 2016 schreiben die Internationalen Journalisten Programme (IJP) zum siebzehnten Mal ihr Stipendienprogramm mit den fünf nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden aus. Neu hinzugekommen ist der Austausch mit den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

Insgesamt bis zu fünf deutsche Journalisten erhalten die Möglichkeit, von April bis Juni bei einem Medium in einem der nordischen Länder zu arbeiten. Das Programm wird zeitgleich in den nordischen Ländern und im Baltikum ausgeschrieben. Ebenso erhalten fünf nordeuropäische und sechs baltische Kollegen die Möglichkeit, zwei Monate bei einem Medium in Deutschland zu arbeiten.

Mit Hilfe des Deutsch-Nordeuropäischen Stipendiums sollen junge Journalisten einen persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur sowie vom gesellschaftlichen Alltag in unseren nördlichen Nachbarländern bekommen. Es bietet die einmalige Gelegenheit, in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.

Bild der Die Teilnehmer des Deutsch-Nordeuropäischen Programms 2015
Die Teilnehmer des Deutsch-Nordeuropäischen Programms 2015

Das Stipendium beginnt am 7. April 2016 mit einer viertägigen Einführungstagung in einer der nordischen Hauptstädte oder Berlin. Daran schließt sich in der Regel der achtwöchige Aufenthalt bei dem nordeuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den Stipendiaten aus. Auf einer Abschlusstagung (2. bis 5. Juni 2016) geben die Stipendiaten ihre journalistischen Arbeiten und einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht ab. Texte und Berichte gehen in eine Abschlussdokumentation ein. Alle Stipendiaten sind eingeladen, über das Programm hinaus durch einen Alumni-Kreis in Kontakt zu bleiben.

Stipendienzahlung

Die deutschen Stipendiaten erhalten eine einmalige Zahlung von 3700 Euro. Der Betrag soll einen Teil der Reisekosten, der Verpflegung und der Unterkunft decken. Ein Eigenbeitrag wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen.

Bewerbung

Bewerben kann sich jeder Journalist zwischen 18 und 40 Jahren, der als freier Mitarbeiter, Volontär oder Redakteur bei deutschen Medien tätig ist. Sprachkenntnisse einer nordischen Sprache – bzw. bei Bewerbern aus Nordeuropa der deutschen Sprache - sind nicht Voraussetzung. Arbeitsfähige Englischkenntnisse werden in jedem Fall erwartet.

Bewerbungen müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist (15. November 2015) eingegangen sein (Datum des Poststempels; bitte keine Einschreiben, keine Päckchen).

Der Bewerbung beizufügen sind:
• ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
• ein journalistisches Gutachten des Ressortleiters oder Chefredakteurs (das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis dient)
• maximal vier schriftliche Arbeitsproben; Fernseh- und Rundfunkjournalisten werden gebeten, als Arbeitsnachweis keine Kassetten einzusenden, sondern eine Liste herausragender Beiträge
• eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien sowie die Angabe, ob die Bewerbung für alle oder nur für die benannten Länder gelten soll.

Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen.

Bewerbungsadresse
Deutsch-Nordeuropäisches Journalistenstipendium
IJP e.V.
Postfach 31 07 46
10637 Berlin

Alumni

Die IJP fördern den Kontakt der ehemaligen Programmteilnehmer untereinander durch regelmässige Rundschreiben und Veranstaltungen. Wir veranstalten Alumni-Dinner, jährliche Treffen etc.

» zum IJP Alumni-Netzwerk

Partnermedien

Eine Auswahl von Partnermedien in Nordeuropa: Dagens Nyheter (Schweden), Helsingin Sanomat (Finnland), Information (Dänemark), Morgunbladid (Island), NRK (Norwegen), RUV, Radio Sweden International (Schweden), Sveriges Radio (Schweden), TV 2 (Dänemark).

Deutsche Partnermedien sind beispielsweise: Bayrischer Rundfunk, Die Welt, FAZ, Frankfurter Rundschau, Norddeutscher Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb, Süddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, ZDF.

Programmpartner

Wie jedes der einzelnen IJP-Programme ist auch das Deutsch-Nordeuropäische Journalistenstipendium Jahr für Jahr auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen.

Hauptgeldgeber des Deutsch-Nordeuropäischen Journalistenstipendiums sind die Regierungen beider Staaten, vertreten durch das Auswärtige Amt der Bundesregierung in Berlin und die Außenministerien der nordischen Länder:

Förderer

Die IJP danken allen Förderern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in das Deutsch-Nordeuropäische Programm.