intro
stipendien
konferenzen
alumni
organisation
bewerbung
sponsoren
 
GEORGE WEIDENFELD JOURNALISTENSTIPENDIUM|Deutsch-Britisches Journalistenstipendium

Programmbeschreibung

Journalisten können sich um 3 Arten von Stipendien bewerben:

  1. um das reguläre IJP Vollstipendium (6-8 Wochen)
  2. um ein Kurzstipendium in Deutschland (2 Wochen), nur für britische Journalisten
  3. um einen längeren Aufenthalt beim Guardian in London oder bei der
    Süddeutschen Zeitung in Deutschland (3 Monate). Dieses Stipendium
    beträgt 4.500 Euro oder 3.000 Pfund.

Die Teilnehmer des Deutsch-Britischen Journalistenprogramms 2007 im Bundeskanzleramt in Berlin.
Die Teilnehmer des Deutsch-Britischen Journalistenprogramms 2007 im Bundeskanzleramt in Berlin.

Das George Weidenfeld Journalistenstipendium ermöglicht jedes Jahr fünf britischen und fünf deutschen Journalisten einen Arbeitsaufenthalt im jeweils anderen Land. Die Stipendiaten arbeiten in britischen, beziehungsweise deutschen Redaktionen ihrer Wahl und berichten gleichzeitig für ihre Heimatmedien. Auf diese Weise sollen die Journalisten einen unmittelbaren persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sowie vom journalistischen Tagesgeschäft im Gastland gewinnen. Das Programm wurde 1995 gegründet. 2000 wurde es nach dem verdienten Londoner Verleger Lord Weidenfeld of Chelsea benannt.

Zur Vorbereitung des Austauschs treffen sich die deutschen und britischen Stipendiaten vor Beginn ihres Auslandsaufenthalts zur Deutsch-Britischen Journalistenkonferenz in Berlin und London (18. bis 24. Oktober 2008). Danach beginnen die Arbeitsstipendien der zehn ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten. Sie dauern bis kurz vor Weihnachten. Die mid-term Konferenz wird im November in London statt finden.
Die Konferenz führt die Teilnehmer an deutsch-britische Angelegenheiten heran und gibt ihnen die Gelegenheit, sich in Gesprächen mit Experten über aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Themen zu informieren sowie die Beziehungen beider Staaten untereinander und innerhalb der Europäischen Union zu recherchieren. Die Konferenz wurde 1986 auf Initiative vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker gegründet.

Stipendienzahlung

Stipendiatinnen und Stipendiaten des regulären Deutsch-Britischen Journalistenprogramms erhalten von den IJP eine einmalige Zahlung von 3.300 Euro/2.000 Pfund. Der Betrag soll Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft größtenteils decken. Ein gewisser Eigenbeitrag der Stipendiaten wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen. Britische Stipendiaten erhalten bei Bedarf zusätzlich Geld für Deutsch-Sprachkurse.

Bewerbung

Bewerben können sich britische und deutsche Journalisten im Alter von 23 bis 39 Jahren, die als Redakteure, Volontäre oder als regelmäßige freie Mitarbeiter bei deutschen oder britischen Medien tätig sind. Flüssigkeit und Sicherheit in beiden Sprachen werden vorausgesetzt. Die IJP legen besonderen Wert auf eine intensive individuelle Vorbereitung des Auslandsaufenthalts durch die Stipendiaten und suchen Bewerberinnen und Bewerber mit überzeugenden Interessen und Schwerpunkten.

Bewerber werden gebeten, die folgenden Unterlagen in englischer Sprache an die oben angegebene Adresse zu senden:

- einen Lebenslauf, tabellarisch, in dem die aktuelle Tätigkeit am Anfang steht
- ein Passbild
- ein vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular (Download: pdf)
- eine kurze Begründung für die Bewerbung
- einen kurzen Abriss der journalistischen Pläne im Gastland (Dies sind im Idealfall   nicht mehr als drei Themenexposees.)
- eine Liste der drei favorisierten Gastredaktionen (Name, Ort)

Falls schon Kontakt zu diesen Redaktionen besteht und falls bereits Praktika oder freie Tätigkeiten für Redaktionen im Gastland geleistet worden sind, ist dies unbedingt anzugeben.

Außerdem bitten die IJP verbindlich um:
- ein journalistisches Gutachten, ausgestellt vom Ressortleiter oder Chefredakteur (Es dient als Tätigkeitsnachweis und muss zugleich die Beurlaubung für das Stipendium sicher stellen. Das Schreiben kann in deutscher Sprache eingereicht werden.)

Das deutsch-britische Auswahlgremium setzt sich aus fünf erfahrenen deutschen und britischen Journalisten sowie ehemaligen Teilnehmern des Programms zusammen. Die Auswahl der Stipendiaten und Gastredaktionen erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs.

Die IJP behält sich vor, die Bewerbungsunterlagen nicht zurück zu
senden. Deshalb bitte keine Originale einreichen!

Alumni

Die IJP fördern mit ihren Auslandsstipendien die beruflichen und persönlichen Verbindungen von Journalisten. Insgesamt haben seit 1988 rund 1.600 Journalisten aus über 40 Staaten an den Programmen der IJP teilgenommen, davon rund die Hälfte aus Deutschland, gefolgt von Kollegen aus den USA, Großbritannien und den Niederlanden.

Das weltweite Alumni-Netzwerk der IJP ist in seiner Art einmalig. Der Austausch der ehemaligen Stipendiaten ist ein wichtiges Ziel der IJP, das durch regelmäßige Veranstaltungen und Rundbriefe gefördert wird. Die Alumni des Deutsch-Britischen Programms werden per Email über die Entwicklung des Programms informiert und zu Treffen in Deutschland und Großbritannien eingeladen. Höhepunkt des Angebots für Alumni ist das jährliche Deutsch-Britische Alumni-Dinner mit prominenten Gastrednern.

2000: Richard von Weizsaecker, Bundespräsident a.D. (in Berlin). 2001: The Lord Hurd of Westwell, ehemaliger Außenminister (in London). 2002: Andrew Gowers, damals Chefredakteur der Financial Times und Gründungschefredakteur der Financial Times Deutschland (in London). 2003: Helmut Kohl, Bundeskanzler a.D. (in Berlin). 2004: Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Karstadt Quelle AG und Verwaltungsratmitglied der New York Times; vormals Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG (in London). 2005: The Lord May of Oxford, damals Präsident der Royal Society (in Berlin). 2006: Otto Schily, damals Innenminister (Berlin) und David Schlesinger, Global Managing Editor im Medienkonzern Reuters (London). 2007: David Montgomery, CEO of Mecom (London), Hans-Werner Kilz, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung (Berlin).

Partnermedien

Eine Auswahl von Partnermedien in Großbritannien der letzten Jahre: BBC Radio, BBC Television, BBC Online, The Economist, The Financial Times, The Guardian, The Independent, ITN, The News of the World, The Observer, Reuters, The Daily Mirror, The Daily Telegraph, The Sunday Telegraph, The Times, Wallpaper etc.

Bisherige deutsche Partnermedien waren: Arte, Berliner Zeitung, Deutsche Welle, Financial Times Deutschland, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt, Hessischer Rundfunk, Kieler Nachrichten, Mitteldeutscher Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk, Spiegel Online, Stuttgarter Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, die tageszeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westdeutscher Rundfunk, Die Welt, ZDF etc.

Programmpartner

Wie jedes der einzelnen IJP Programme sind auch die Deutsch-Britischen Journalistenprogramme (Stipendium und Konferenz) Jahr für Jahr auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen.

Schirmherren des Deutsch-Britischen Journalistenprogramms der IJP sind die jeweils amtierenden Botschafter beider Staaten, derzeit:

Sir Michael Anthony Arthur
Wolfgang Ischinger

Hauptgeldgeber des George Weidenfeld Journalistenstipendiums sind die Regierungen beider Staaten, vertreten durch
das Auswärtige Amt in Berlin und
das Foreign- and Commonwealth Office in London.

Auch die FAZIT-Stiftung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterstützt die Deutsch-Britische Journalistenkonferenz seit vielen Jahren. Im Jahr 2003 wurde das Programm zum ersten Mal von der 1911 gegründeten King Edward VII Foundation in London und von der König Eduard VII. Stiftung in Hamburg gefördert.

Darüber hinaus unterstützt ein kleiner Kreis von Unternehmen das Deutsch-Britische Journalistenprogramm.

BP plc, London

BT plc, London
Cemex S.A. de CV, Surrey
Deutsche Post AG, Bonn
Guardian Media Group plc, London
Haymarket Media Group, London
Imperial Tobacco plc, Bristol
 
RWE AG, Essen
Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Rolls-Royce plc, London
Süddeutsche Zeitung, München
Terra Firma Capital Partners Ltd, London
Volkswagen AG, Wolfsburg
WestLB AG, Düsseldorf

Die IJP danken allen Förderern und ideellen Partnern für ihre große Unterstützung und ihr Vertrauen in das Deutsch-Britische Programm.

Partner Logos

Auswaertiges Amt
German Embassy in London
Foreign Commonwealth Office
British Embassy in Berlin
Sueddeutsche Zeitung
The Guardian

Fakten

» Gründung: 1995
» Zielgruppe: 
deutsche und britische Journalisten
» Stipendium: 3.300 Euro/2.000 Pfund
» Einführungstagung:
Deutsch-Britische Journalistenkonferenz

Termine

» Stipendium: November/Dezember

» Bewerbungszeitraum für 2008:
für deutsche Journalisten
1. Juni bis 25. Juli 2008
für britische Journalisten:
20. Juni bis 15. August 2008

Stipendium 2008:
» Programmbeginn: 18. Oktober 2008

Kontakt

Deutschland
Peter Littger
Postfach 310746
10637 Berlin

Tel.: +49 / 30 / 44 03 90 35
Fax: +49 / 30 / 44 03 90 36

UK
IJP The George Weidenfeld Bursary
Unit 5, 82 Gloucester Road
London SW1v 4EE

E-Mail: weidenfeld(at)ijp.org

The end of journalism?

THE END OF JOURNALISM?

EofJ ist ein Internetforum für alle, die glauben, dass sich der Journalismus in einer Krise befindet und darüber nachdenken und mit anderen diskutieren wollen.

EofJ wurde von den ehemaligen Teilnehmern des deutsch-britischen Programms der IJP gegründet.
Jeder, der sich für die Zukunft des Journalismus interessiert, kann sich bei EofJ registrieren und mitmachen!

http://www.end-of-journalism.org/

TYPO3 Webmaster