Deutsch-Nordeuropäisches Journalistenstipendium

Programmbeschreibung

Für das Jahr 2021 schreiben die Internationalen Journalisten-Programme (IJP) zum zweiundzwanzigsten Mal ihr Stipendienprogramm mit den fünf nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden sowie Estland, Lettland und Litauen aus. 

Insgesamt erhalten bis zu elf deutsche und elf nordische/baltische JournalistInnen die Möglichkeit, von Anfang April bis Ende Mai 2021 bei einem Medium im jeweils anderen Land zu arbeiten. Das Programm wird zeitgleich in den nordischen Ländern ausgeschrieben. 

Mit Hilfe des Deutsch-Nordeuropäischen Stipendiums sollen junge JournalistInnen einen persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur sowie vom gesellschaftlichen Alltag in unseren nördlichen Nachbarländern bekommen. Es bietet die einmalige Gelegenheit, in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.

Das Stipendium beginnt im März 2021 mit einer viertägigen Einführungstagung in einer der nordischen Hauptstädte oder Berlin. Daran schließt sich in der Regel der achtwöchige Aufenthalt bei dem nordeuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den StipendiatInnen aus. Auf einer Abschlusstagung (20. bis 22. Mai 2021) geben die StipendiatInnen ihre journalistischen Arbeiten und einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht ab. Texte und Berichte gehen in eine Abschlussdokumentation ein. Alle StipendiatInnen sind eingeladen, über das Programm hinaus durch einen Alumni-Kreis in Kontakt zu bleiben.

Stipendienzahlung

Die deutschen StipendiatInnen erhalten eine einmalige Zahlung von 3.800 Euro. Der Betrag soll einen Teil der Reisekosten, der Verpflegung und der Unterkunft decken. Ein Eigenbeitrag wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen.

Bewerbung

Bewerben können sich JournalistInnen zwischen 18 und 45 Jahren, die als freie Mitarbeiter, Volontäre oder Redakteure bei deutschen Medien tätig ist. Sprachkenntnisse einer nordischen Sprache – bzw. bei Bewerbungen aus Nordeuropa der deutschen Sprache - sind nicht Voraussetzung. Arbeitsfähige Englischkenntnisse werden in jedem Fall erwartet.

Bewerbungen können laufend in digitaler Form eingereicht werden. 

Der Bewerbung beizufügen sind:
• ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
• ein journalistisches Gutachten der Ressortleitung oder Chefredaktion (das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis dient)
• maximal vier schriftliche Arbeitsproben; Fernseh- und RundfunkjournalistInnen werden gebeten, als Arbeitsnachweis eine umfassende Liste herausragender Beiträge zusammenzustellen
• eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien sowie die Angabe, ob die Bewerbung für alle oder nur für die benannten Länder gelten soll.

Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen.

Bewerbungsadresse

IJP e.V.
Deutsch-Nordeuropäisches Programm
z.Hd. Herrn Vassilios Theodossiou

Die digitale Bewerbung wird in EINEM pdf-Dokument an theo@ijp.org erbeten.

Alumni

Die IJP fördern den Kontakt der ehemaligen Programmteilnehmer untereinander durch regelmässige Rundschreiben und Veranstaltungen. Wir veranstalten Alumni-Dinner, jährliche Treffen etc.

» zum IJP Alumni-Netzwerk

Partnermedien

Eine Auswahl von Partnermedien in Nordeuropa: Dagens Nyheter (Schweden), Helsingin Sanomat (Finnland), Information (Dänemark), Morgunbladid (Island), NRK (Norwegen), RUV, Radio Sweden International (Schweden), Sveriges Radio (Schweden), TV 2 (Dänemark).

Deutsche Partnermedien sind beispielsweise: Bayrischer Rundfunk, Die Welt, FAZ, Frankfurter Rundschau, Norddeutscher Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb, Süddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, ZDF.

Förderer

Wie jedes der einzelnen IJP-Programme ist auch das Deutsch-Nordeuropäische Journalistenstipendium Jahr für Jahr auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen.

Die IJP danken allen Förderern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in das Deutsch-Nordeuropäische Programm: