Deutsch-Nordeuropäisches Journalistenstipendium

Programmbeschreibung

Für das Jahr 2019 schreiben die Internationalen Journalisten Programme (IJP) zum zwanzigsten Mal ihr Stipendienprogramm mit den fünf nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden sowie Estland, Lettland und Litauen aus. 

Insgesamt erhalten bis zu elf deutsche und elf nordische/baltische Journalisten die Möglichkeit, von März bis Mai 2019 bei einem Medium im jeweils anderen Land zu arbeiten. Das Programm wird zeitgleich in den nordischen Ländern ausgeschrieben. 

Mit Hilfe des Deutsch-Nordeuropäischen Stipendiums sollen junge Journalisten einen persönlichen Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur sowie vom gesellschaftlichen Alltag in unseren nördlichen Nachbarländern bekommen. Es bietet die einmalige Gelegenheit, in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Teilnehmer des Deutsch-Nordeuropäischen Programms 2018
Die Teilnehmer des Deutsch-Nordeuropäischen Programms 2018

Das Stipendium beginnt am 21. März 2019 mit einer viertägigen Einführungstagung in einer der nordischen Hauptstädte oder Berlin. Daran schließt sich in der Regel der achtwöchige Aufenthalt bei dem nordeuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den Stipendiaten aus. Auf einer Abschlusstagung (16. bis 19. Mai 2019) geben die Stipendiaten ihre journalistischen Arbeiten und einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht ab. Texte und Berichte gehen in eine Abschlussdokumentation ein. Alle Stipendiaten sind eingeladen, über das Programm hinaus durch einen Alumni-Kreis in Kontakt zu bleiben.

Stipendienzahlung

Die deutschen Stipendiaten erhalten eine einmalige Zahlung von 3.800 Euro. Der Betrag soll einen Teil der Reisekosten, der Verpflegung und der Unterkunft decken. Ein Eigenbeitrag wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen.

Bewerbung

Bewerben kann sich jeder Journalist zwischen 18 und 40 Jahren, der als freier Mitarbeiter, Volontär oder Redakteur bei deutschen Medien tätig ist. Sprachkenntnisse einer nordischen Sprache – bzw. bei Bewerbern aus Nordeuropa der deutschen Sprache - sind nicht Voraussetzung. Arbeitsfähige Englischkenntnisse werden in jedem Fall erwartet.

Bewerbungen müssen in digitaler Form bis zum Ende der Bewerbungsfrist (15. November 2018) eingegangen sein.

Der Bewerbung beizufügen sind:
• ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
• ein journalistisches Gutachten des Ressortleiters oder Chefredakteurs (das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis dient)
• maximal vier schriftliche Arbeitsproben; Fernseh- und Rundfunkjournalisten werden gebeten, als Arbeitsnachweis eine umfassende Liste herausragender Beiträge zusammenzustellen
• eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien sowie die Angabe, ob die Bewerbung für alle oder nur für die benannten Länder gelten soll.

Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen.

Bewerbungsadresse

IJP e.V.
Deutsch-Nordeuropäisches Programm
z.Hd. Herrn Vassilios Theodossiou

Die digitale Bewerbung wird in EINEM pdf-Dokument and theo@ijp.org erbeten.

Alumni

Die IJP fördern den Kontakt der ehemaligen Programmteilnehmer untereinander durch regelmässige Rundschreiben und Veranstaltungen. Wir veranstalten Alumni-Dinner, jährliche Treffen etc.

» zum IJP Alumni-Netzwerk

Partnermedien

Eine Auswahl von Partnermedien in Nordeuropa: Dagens Nyheter (Schweden), Helsingin Sanomat (Finnland), Information (Dänemark), Morgunbladid (Island), NRK (Norwegen), RUV, Radio Sweden International (Schweden), Sveriges Radio (Schweden), TV 2 (Dänemark).

Deutsche Partnermedien sind beispielsweise: Bayrischer Rundfunk, Die Welt, FAZ, Frankfurter Rundschau, Norddeutscher Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb, Süddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, ZDF.

Förderer

Wie jedes der einzelnen IJP-Programme ist auch das Deutsch-Nordeuropäische Journalistenstipendium Jahr für Jahr auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen.

Die IJP danken allen Förderern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in das Deutsch-Nordeuropäische Programm: